Was
Ja, was machen wir da eigentlich?
LoRa ist ein Modulationsverfahren für Funk. Es zeichnet sich durch geringe Leistungsaufnahme und recht hohe erreichbare Reichweiten aus.
Ein Mesh ist ein Netzwerk von Knoten (=Nodes), die Nachrichten im Gegensatz zu z.B. LoRaWAN, das auf klassischer Gateway-Architektur beruht, untereinander weiterverbreiten. Beispiel: Node A und B haben keinen direkten Kontakt über Funk, vielleicht ist ein Berg dazwischen, oder die Reichweiten von A und B sind limitiert. Im Mesh schickt A eine Nachricht los, erreicht vielleicht Node C, der wiederum von B “gehört” werden kann. Damit funktioniert Kommunikation.
Der Node C aus dem Beispiel könnte ein normaler Client sein, oder ein Node mit einer Router- oder Repeater-Rolle. Letztere würden wir auf Stellen packen, die eine gut exponierte Lage haben und damit viel hören, viel erreichen. Der nächstgelegene Benutzer wäre aber auch gut, auch dieser macht einen re-broadcast und verbreitet die Nachricht weiter. Vielleicht erreicht dieser Node C?
Meshnetzwerke funktionieren eher selten nach einem Plan, ein Plan kann der Funktion des Netzwerks aber durchaus förderlich sein. Meshtastic kennt verschiedene Rollen, die den Aufbau einer optimalen Struktur ermöglichen. Wir probieren einiges aus, mit mehr oder auch mal weniger Erfolg. Perfekt, um sich mit lustigen neuen Sachen zu beschäftigen.
Ein möglicher Endausbau könnte ein off-grid, off-network Netz von Kommunikationsstellen sein, das mit starker Krypto unabhängig funktioniert. Der Nerd in mir freut sich gerade heftig.